Moringa oleifera – Geschichte und Herkunft

An dieser Stelle möchte ich dein Wissen über Moringa weiter vertiefen:

Der Moringa oleifera hat seinen Ursprung in den nordindischen Provinzen Agra und Oudh am Fuße des Himalayas und wurde wegen seiner Vitalstoffdichte und harmonisierenden Kräfte bereits in den 5.000 Jahre alten indischen Veden erwähnt. Über Südindien verbreitete sich der Anbau des Baumes bis nach Sri Lanka – damals Ceylon – und gelangte später durch indische Händler bis an die ostafrikanische Küste. Im 19. Jahrhundert wurde die Anpflanzung des Baumes in Indien besonders von den Briten gefördert. Seine Wurzeln sind besonders reich an scharf schmeckenden Senfölglykosiden, was ihn zu einem idealen Meerrettich-Ersatz machte.

Heute wächst der Moringa oleifera weltweit in tropischen und subtropischen Klimata – neben Indien, Sri Lanka und Afrika also auch in Indonesien, in der Karibik, in Mittel- und Südamerika sowie auf der kanarischen Insel Teneriffa. Angeboten wird Moringa in allen erdenklichen Qualitätsstufen, wobei sich die Qualität des Herstellers MoringaGarden auf den Kanaren als besonders hoch erwiesen hat.

 Beleuchten wir die Rahmenbedingungen der außergewöhnlichen Pflanze noch detaillierter:

Moringa wächst auf trockenem, sandigem Boden und bildet vertikal tief in den Boden reichende Speicherwurzeln, die das Überleben auch in trockenen Gebieten ermöglichen. Er mag Temperaturen von 25° bis 45° Celsius und gedeiht in Regionen mit einer jährlichen Niederschlagsmenge ab 500 mm pro Quadratmeter. Er fühlt sich wohl zwischen 0 und 1.000 Metern Meereshöhe. Bei Temperaturen von unter 15° C stellt er sein Wachstum ein –Dauerfrost verträgt er ebenso wenig wie zu nasse Erde (Staunässe). Sind die für ihn günstigen Rahmenbedingungen erfüllt, erreicht der Baum ein Alter von 60 und mehr Jahren. Und diese Lebensjahre stecken, wie bereits mehrfach erwähnt, voller Rekorde: Allein im ersten Jahr kann das „Wunderkind“ fünf bis sechs Meter hoch werden – und später, sofern man ihn nicht schneidet, eine Höhe von über 12 Metern erreichen. Das Holz des Baumes ist weich, seine Rinde hell. Ein junger Baum wächst unter natürlichen Bedingungen innerhalb eines Jahres bis zu 8 Meter gerade in die Höhe, wenn er nicht gestutzt wird.

Der Stamm ist relativ kurz und hat einen Durchmesser von 20 bis 40 Zentimeter; er kann sich unter bestimmten Kulturbedingungen verdicken. Bereits nach 3 Monaten kann er schon blühen und im ersten Lebensjahr trägt Moringa Früchte und produziert bis zu 5.000 nussartige Samen pro Jahr. Die lichte Krone des Baumes erlaubt den Anbau in Mischkulturen, da genügend Sonnenlicht hindurch gelassen wird. Alle Teile des Baumwunders sind verwendbar, essbar oder besitzen Heilkräfte – Wurzeln, Blüten, Blätter, Früchte (Schoten), Samen, Holz, Äste, Rinde und Harz – was für den Baum regional die unterschiedlichsten Namensbezeichnungen zur Folge hatte.

Wenn das mal keine History ist!

 


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *