Moringa ist nicht gleich Moringa – auf die Qualität kommt es an!

Man sagt „Qualität vor Quantität“ – diese Faustregel gilt auch (oder besonders) bei Moringa

Achte beim Kauf auf den Trocknungsgrad und die Trocknungsart. Moringa sollte unter 40 Grad und dunkel getrocknet werden. Der Schutz vor Tierkot (Vögel, Mäuse, Ratten) und Insekten sollte selbstverständlich sein. Der Trocknungsgrad sollte unter 10%, eher bei 5% liegen.

Moringa-Material aus Billiglohnländern enthält oft 30% und mehr Restfeuchte und wird weder richtig (Lichtschutz) noch schonend (zu heiß oder zu langsam) getrocknet. Du kannst dies selber testen: Trockne ein Moringablatt oder Pulver doch einfach mal in deinem Backofen mit Umluft einige Zeit nach, dann siehst du, wie viel Gewicht das Material noch verliert. 1kg Moringapulver unzureichend getrocknet bedeutet in Wirklichkeit deutlich weniger als 1kg, obwohl du 1 Kilo bezahlst!

Und zu allem Unglück entwickeln sich bei zu hoher Restfeuchte auch noch sehr schnell Fäulnis-Bakterien und Schimmelpilze, die diese Ware ungenießbar machen. Und wenn nicht dunkel und unter 40° Celsius getrocknet wird, gehen viele wesentliche Vitalstoffe verloren.

Wenn ein Händler mit Analysen wirbt, verlange diese! Bei Moringa oleifera Produkten sollte man besonders auf Belastungen mit Schimmelpilzen, Schwermetallen, Pestiziden und Keimen achten!  Aus Billiglohnländern importierte Moringa-Waren liegen oft und weit über den europäisch zugelassenen Richtwerten und sind dann als Lebensmittel ungeeignet.

Eine wirklich gute Qualität aus außereuropäischen Ländern ist leider nur selten zu finden. Ich persönlich verwende deshalb hauptsächlich das europäische Moringa aus Teneriffa (siehe meine Produktempfehlung)

Die getesteten Bestwerte:

•zwischen 75.000 bis zu 115.000 Orac-Einheiten µmol/ 100g – das ist ein Moringa-Rekord!

•995mg je 100g Flavonole – das ist ein Moringa-Rekord!

•1,4µg je 100g Vitamin B12 (das „Mangelvitamin“ der Vegetarier) – das ist ein Moringa-Rekord!

•100% Pestizidfrei – das ist selbstverständlich!

•Schwermetall-Belastungen liegen praktisch im 0-Bereich – das ist selten zu finden!

•keine schädlichen Keime nachweisbar, und vieles mehr – das ist aussergewöhnlich selten!

Es ist wie mit vielen anderen Bereichen (oder Bereicherungen) im Leben, am Ende zählt die Qualität. Besonders im Bereich der Nahrungsmittel sollte man deshalb klug vorgehen und nicht an Qualität sparen. Langfristig zahlt sich dies nicht aus.

 

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